24. Apr
Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)
Der Ackerschachtelhalm gehört zu den farnartigen Gewächsen und seine Vermehrung erfolgt durch Sporen. Er trägt auch den Zweitnamen „ Zinnkraut „ da er früher zum Reinigen der Zinnutensilien angewendet wurde. Der hohe Gehalt an Kieselerde machte die Zinnreinigung möglich.
Der Ackerschachtelhalm wird eingesetzt bei Nierenerkrankungen, bei Ödemen, bei Gicht, Steinleiden, Blasenleiden, Lungenleiden, Bindegewebs- u.- Lymphbeschwerden. Er kann auch für Umschläge bei Geschwüren angewandt werden und findet Verwendung für Sitzbäder bei Blasenschwäche.
Für den Teeaufguss sollen 20 Gramm für 1 Liter Wasser genommen werden und 1 bis 2 Tassen sollen Schluckweise, über den Tag verteilt, genommen werden.


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