Aloe (Aloe ferox)

Diese Heilpflanze ist über 6000 Jahre bekannt. Sie ist nicht in Europa heimisch, sondern in Wüstengegenden . Das Gel, das in den Blättern der Pflanze gespeichert wird hat hauptsächlich Heilwirkungen auf der Haut.
Aloe ist ein Liliengewächs , dessen eingedickter Saft als starkes Abführmittel gilt. Diese äußere Heilwirkung wird angewandt bei Juckreiz, Verbrennungen wie z.B. Sonnenbrand, bei Geschwüren, Exzemen, unreiner Haut und schlecht heilenden Wunden.
Bei der inneren Anwendung von Aloe muss darauf geachtet werden, ob das jeweilige Aloe Produkt das reine Gel oder auch Bestandteile der Blätter enthält.
Das reine Gel innerlich anzuwenden ist harmlos, aber enthält es Blattteile , so wirkt es abführend.
Die frischen Aloe kann im Haus angebaut werden. Sind die Blätter groß, so schneidet man sie ab und verwendet das Gel.
Es gibt etwa 500 verschiedene Aloearten. Ursprünglich wuchs es in der Wüste.
Der Name Aloe stammt aus dem Arabischen und heißt „ bitter „ denn die Schicht zwischen Außenwand und Gel schmeckt bitter. Die Pflanze wächst rosettenartig direkt aus dem Boden und die Blätter werden dick und fleischig. Sie werden bis zu 50 cm lang und 6 cm dick.
Die Aloe kann im Topf angebaut werden und braucht sandigen , gut entwässerten Boden und Schatten. Sind die Blätter groß, sollte man, wenn sie abgeschnitten werden, stets ca. 12 Blätter stehen lassen, damit sich die Pflanze weiterentwickeln kann.

Die Aloe kann bis zu 10 Jahren alt werden.

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