25. Apr
Anis (Pimpinella anisum)
Anis ist ein Gewürz und eine Heilpflanze, die wir als Zugabe zu den Weihnachtsplätzchen oder als Salatgewürz kennen. Auch werden Spirituosen und Liköre mit Anis gewürzt und verfeinert sowie: Ouzo, Raki, Absinth.
Die Anispflanze ist einjährig und wird bis maximal 60 cm hoch. Die Grundblätter sind herzförmig, die Stängelblätter dreizählig . Die weißen Blüten sind in Dolden angeordnet und blühen Juli bis September.
Ernte: August/ September. Anis liebt Licht und reiche Böden. Und der Boden muß gleichmäßig feucht sein. Die Dolden reifen nacheinander. Das Aroma wird von Anethol bestimmt, das der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist.
Anis wird in der Küche und in der Duftindustrie und wurde es auch schon im 7 Jahrhundert vor Christi.Die Athener und Korinther betrieben Handel mit Duftölen, die auch Anis enthielten. Mit Anis gewürztes Brot und Kuchen galten als Köstlichkeit.
Heilwirkung: Anisöl durch Destilation gewonnen hat eine schleimlösende Wirkung und wird als Hustenmittel verwertet. Anis wirkt auch antibakteriell und ist auch krämpflösend.
Anistee findet Anwendung bei Verdauungsbeschwerden und Koliken.
1 Teelöffel Anis, 1 Tasse kochendes Wasser, 10 Min. ziehen lassen.
In mehreren muslämischen Ländern ist „ Anis „ ein Vorname und bedeutet „ Freundlich, liebenswürdig „
Der Anisgeschmack wird hauptsächlich in der abendländischen Kultur geliebt und oft bei uns als unangenehm empfunden unmd aufgrund dessen gibt hier nur wenige Rezepte, in denen Anis verwandt wird.

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