Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch kann März bis Juni in Laubwäldern und Buchenwäldern geerntet werden. Mit der Blütezeit endet auch die Erntezeit.

Vorsicht, seine Blätter sind den giftigen Blättern der Maiglöckchen ähnlich! Bei Unsicherheit sollte man die Pflanzenblätter zerreiben und überprüfen ob sie nach Knoblauch riechen ( Bärlauch hat Knoblauchgeruch )
Bärlauch ist verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln und ist eine mehrjährige Pflanze, die eine 20 bis 30 cm hoch wird.

Bärlauch wächst in feuchten, lockeren Lehmböden. Er wächst dicht und weit bevorzugt in Mischwäldern von Eichen, Eschen, Buche und Ulmen. Der Bärlauch vergilbt bald und muß vor dem Vergilben geerntet werden. Die Zwiebeln werden erst im Spätsommer geerntet.
Schon die Römer nahmen Bärlauch als magen und blutreinigendes Mittel. Die Überlieferung spricht dem Bärlauch positive Wirkungen zu, die sich auf Arterosklerose, Blähungen, Durchfall, Bluthochdruck und Appetitlosigkeit beziehen. Weiterhin gilt Bärlauch auch als Pflanzliches Antibiotikum.

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