Bitterklee (Menyanthes vulgaris)

Bitterklee wird auch Fieberklee genannt, da es früher als fiebersenkendes Mittel verwendet wurde (es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für die fiebersenkende Wirkung). Typische Standorte sind Quellsümpfe von Flüssen, Zwischenmoore und auch die Ränder von Hochmooren.

Viele Moore sind trockengelegt worden und aufgrund dessen ist der Pflanzenbestand in der freien Natur gefährdet und steht unter der Bundesartenschutzverordnung (dürfen nur mit Genehmigung entfernt werden).
Bitterklee ist ein Enziangewächs und zeichnet sich durch Bitterstoffe aus, die sich positiv auf Magen- und- Darmtrakt auswirken.

Bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen zeigt die Pflanze ihre heilsame Wirkung. Auch bei Galle-und-Leberleiden findet Bitteklee Anwendung. Der Bitterklee oder auch Fieberklee ist deshalb ein Bestandteil einiger Magenbitter.
Tee: 15 g getrockneter Blätter in einem ½ l heißem Wasser 3 X tägl. Lindert oder beseitigt die oben aufgeführten Beschwerden.
Bitterklee kann auch in naturnahen Teichen aufgezogen werden.

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