Die Aromatherapie

Das Riechfläschchen, das die Damenwelt früher benutzte, um Ohnmachtsanfälle zu verhindern, könnte im weitesten Sinne als Aromatherapie benannt werden.
Oft reicht die Einatmung eines Duftstoffes um das Befinden zu verbessern.

Unter Aromatherapie versteht man den Einsatz von Kräutern, Pflanzen oder auch Hölzern, die einen aromatischen Duft verströmen. Der Duft wird eingeatmet und gelangt über das Riechzentrum in das vegetative Nervensystem und kann heilende und heilsame Wirkung entfalten.
Die Aromatherapie wird als Heilmethode anerkannt und Therapeuten wenden die aromatischen Essenzen bei Angstzuständen, Spannungen, durch Stress verursachte Beschwerden und anderen Unpässlichkeiten erfolgreich an.

Eine Selbstbehandlung mit ätherischen Ölen ist möglich in folgenden Formen.

Bäder: 4 Tropfen des ätherischen Öls ins Badewasser geben, vermischen und etwa 20 Minuten in dem Aromabad entspannen.
Verdampfer: In Duftlampen verdampft das ätherische Öl langsam und verströmt mit dem Duft Entspannung uns Wohlsein.
Massage: 2 Esslöffel neutrales Öl und 6 Tropfen ätherisches Öl vermischen und zue Ganzkörpermassage verwenden.

Ätherische Öle sind nur für äußerliche Anwendung geeignet!!

Entspannend wirkt: Sandelholz
Orange
Lavendel
Belebend wirkt: Teebaum
Eukalyptus
Rosmarin
Erfrischend wirkt: Mandarine
Grapefruit

Das Immunsystem

Das Immunsystem stärkt den Körper gegen Angriffe von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, Mikrorganismen. Täglich greifen diese Erreger uns an, machen uns aber nicht krank, solange das Immunsystem funktionstüchtig ist. Treten Beschwerden auf, so ist das ein Zeichen von Überforderung des Immunsystems.

Antikörperbildende und abwehrstärkende Kräuter, keimtötende Kräuter, beruhigende Kräuter, entzündungshemmende Kräuter und harntreibende Kräuter unterstützen das Immunsystem.

Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf krankmachende Keime. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur will der Körper bzw. das Immunsystem diese Keime abtöten. Mit Heilkräutern können wir das Immunsystem unterstützen. Der bekannte Tee 1/3 Holunder, 1/3 Pfefferminze, 1/3 Schafgarbe hat sich bewährt. Ist die Körpertemperatur stark erhöht, sind kühle Kamilleumschläge zu empfehlen.

Bei chronischer Immunschwäche soll natürlich ein Arzt oder Heilpraktiker konsultiert werden. Durch die Anwendung der Heilkräuter kann die ärztliche Behandlung unterstützt werden: z.B. beruhigende Aufgüsse mit Majoran oder Zitronenmelisse, Hafertinktur gegen Stress, blutreinigende und entgiftende Aufgüsse mit Ringelblume und Brennessel. Weitehin kann da Immunsystem noch mit Knoblauch gestärkt werden.

Gesundheit mit regelmäßigen Darmspülungen

Darmeinlauf, Darmspülungen – damit verbindet jeder nicht wirklich Angenehmes.
Wenn wir aber mal von den “Pfui”-Verankerungen aus unserer Kindheit weg gehen und uns mit dem Thema genauer befassen, ist die durchaus gesunde Wirkung einer Darmspülung nicht von der Hand zu weisen.

So fern man einige Regeln beachtet und sich gut vorbereitet, ist ein Darmeinlauf von jedem selbst leicht durch zu führen und nach Erspüren der positiven Wirkung desselben, ändert sich die Anfangs negative Einstellung rapide ins Positive.
Darmeinläufe werden mit Hilfe von sog. Klistier- oder Klyso-Pumpen (in Apotheken erhältlich) durchgeführt, durch welche körperwarmes Wasser – evtl. mit Zusätzen, aber auch ohne äußerst wirkungsvoll – in den Darm eingeführt wird. Dieses Wasser sollte ca. 7 Minuten im Körper bleiben, bevor der Darm geleert wird.

Mit dieser Methode kann man Problemen mit Blähungen, Verstopfung, allgemeiner Darmträgheit oder sogar Durchfall zu Leibe rücken. Die Wirkung erklärt sich von selbst: das kurzfristig im Körper bleibende Wasser reinigt den Darm und entzieht ihm giftige, störende Substanzen.

Viele Fastenkuren, ganz besonders Heilfastenkuren, werden durch Darmeinläufe unterstützt. Je mehr der Mensch bei Fastenkuren seine Ausscheidungsorgane – allen voran den Darm – unterstützt, desto wirkungsvoller ist die Kur.

Fazit: wer gesundheitstechnisch auch seinen Darm nicht außer Acht läßt, wird bald die positive Wirkung spüren.