23. Jun
Eibisch (Althea officinalis)
Eibisch wurde in der Antike schon von Ärzten verwendet . Die Römer nahmen die Pflanze als Suppenkraut und als Spanferkelfüllung. Karl der Große ließ Eibisch aufgrund seiner Heilwirkung anbauen und später wurde Eibisch als Nahrungsmittel in Hungersnöten zubereitet, indem die Wurzel zum Verzehr gekocht und gebraten wurde.
Eibisch ist auch als „ hübsche Heilwurz“ bekannt. Die Pflanze ist ein Malvengewächs, stammt aus dem Mittelmeerraum, aus dem Kaspischen Meer und dem Mittelmeerraum. Bei uns ist Eibisch selten und wenn, dann findet man es in küstennahen Regionen. Eibisch ist eine mehrjährige behaarte Pflanze ( Staude ), die bis zu 1,50 Meter hoch werden kann, sie blüht von Juni bis August, braucht humusreichen Boden und ist eine Bienenfutterpflanze.
Heute wird Eibisch wegen seines hohen Schleimstoffgehaltes bei Bronchialbeschwerden genommen. Es bildet sich eine Schleimschicht über der Schleimhaut, die somit geschont wird und heilen kann. Auch bei sonstigen Erkrankungen des Hals- Rachenraums ( Halsschmerzen, Heiserkeit, Reizhusten ) wird Eibisch benutzt. Auch bei entzündeten Schleimhäuten des Magen- Darmtraktes, der Harnorgane und bei Luftröhrenentzündungen wirkt Eibisch lindernd und heilend. In Einzelfällen wird Eibisch auch bei Fruchtbarkeitsstörungen genommen.
Äußerlich findet der Kaltwasserauszug zum Gurgeln und Hautumschläge Verwendung. Auch für Gesundung und Wachstum der Haare können Eibischextrakte verwendet werden.
Tee. Wird kalt angesetzt! 4 Teel. Eibischwurzeln und ½ Liter kaltes Wasser 2 Stunden ziehen lassen und dann abseihen. Tee leicht erwärmen und schluckweise trinken.
Inhalt: Schleimstoffe, die aus Polysachariden bestehen, Stärke, Pektin, fettes Öl, äth. Öle, Sterole, Gerbstoffe.
Beinwell gedeiht im Halbschatten bei kühl- feuchtem Klima, in lehmigen Böden und hat aufgrund dessen lange Wurzeln. Die Pflanze wird über 1 Meter hoch, hat eine Staude von etwa 1 Meter Breite, behaarte fleischige Blätter und blüht im Frühsommer rosa- violett. Blätter und Wurzeln sin verwendbar. Beinwell ist ein Kraut für die Schönheit, Körperpflege, die Haut und den Bewegungsapparat.
Fenchel stammt aus Südeuropa, wird heute aber in vielen Gärten angebaut. Der Fenchel ist eine zweijährige oder auch mehrjährige Pflanze, fällt unter die Doldenblütler. Aus den fingerdicken Wurzeln treibt ein nach oben geästeter Stängel, der bläulich und gestreift sein kann.
Der Wurmfarn heißt auch Farnkraut, Schawel, Wanzenkraut, Flöhkraut usw.
Im ersten Jahrhundert nach Christus soll Dill nach Europa gelangt sein. Es stammt aus dem Mittelmeerraum.
Mäusedorn stammt aus dem Mittelmeerraum und wächst bevorzugt im Gebüsch und auf felsigen Böden. M. ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 80 cm Höhe erreichen kann. Die Blätter haben eine stehende Spitze.
Die Artischocke stammt aus dem Mittelmeerraum (Türkei, Persien, Spanien,
Brunnenkresse ist eine krautige immergrüne Sumpf und auch Wasserpflanze. Sie wächst an fließenden und nährstoffreichen Gewässern und blüht ab Ende Mai. Die Blätter habeb einen scharfen bis bitteren Geschmack, bedingt durch die Bitterstoffe und Senföle, die sie enthält.
Die Brennessel wird auch Feuerkraut oder Eselskraut genannt. Die Brennnessel wächst in ganz Europa, blüht von Juli bis August und wird Mai bis Ende Juli gesammelt.
Borretsch stammt aus dem Mittelmeerraum und kommt bei uns nur vereinzelt vor. Borretsch wird auch Gurkenkraut genannt, da die Blätter einen gurkenartigen Geschmack haben.