Eibisch (Althea officinalis)

Eibisch wurde in der Antike schon von Ärzten verwendet . Die Römer nahmen die Pflanze als Suppenkraut und als Spanferkelfüllung. Karl der Große ließ Eibisch aufgrund seiner Heilwirkung anbauen und später wurde Eibisch als Nahrungsmittel in Hungersnöten zubereitet, indem die Wurzel zum Verzehr gekocht und gebraten wurde.

Eibisch ist auch als „ hübsche Heilwurz“ bekannt. Die Pflanze ist ein Malvengewächs, stammt aus dem Mittelmeerraum, aus dem Kaspischen Meer und dem Mittelmeerraum. Bei uns ist Eibisch selten und wenn, dann findet man es in küstennahen Regionen. Eibisch ist eine mehrjährige behaarte Pflanze ( Staude ), die bis zu 1,50 Meter hoch werden kann, sie blüht von Juni bis August, braucht humusreichen Boden und ist eine Bienenfutterpflanze.
Heute wird Eibisch wegen seines hohen Schleimstoffgehaltes bei Bronchialbeschwerden genommen. Es bildet sich eine Schleimschicht über der Schleimhaut, die somit geschont wird und heilen kann. Auch bei sonstigen Erkrankungen des Hals- Rachenraums ( Halsschmerzen, Heiserkeit, Reizhusten ) wird Eibisch benutzt. Auch bei entzündeten Schleimhäuten des Magen- Darmtraktes, der Harnorgane und bei Luftröhrenentzündungen wirkt Eibisch lindernd und heilend. In Einzelfällen wird Eibisch auch bei Fruchtbarkeitsstörungen genommen.
Äußerlich findet der Kaltwasserauszug zum Gurgeln und Hautumschläge Verwendung. Auch für Gesundung und Wachstum der Haare können Eibischextrakte verwendet werden.
Tee. Wird kalt angesetzt! 4 Teel. Eibischwurzeln und ½ Liter kaltes Wasser 2 Stunden ziehen lassen und dann abseihen. Tee leicht erwärmen und schluckweise trinken.
Inhalt: Schleimstoffe, die aus Polysachariden bestehen, Stärke, Pektin, fettes Öl, äth. Öle, Sterole, Gerbstoffe.

Beinwell (Symphytum officinale)

Beinwell gedeiht im Halbschatten bei kühl- feuchtem Klima, in lehmigen Böden und hat aufgrund dessen lange Wurzeln. Die Pflanze wird über 1 Meter hoch, hat eine Staude von etwa 1 Meter Breite, behaarte fleischige Blätter und blüht im Frühsommer rosa- violett. Blätter und Wurzeln sin verwendbar. Beinwell ist ein Kraut für die Schönheit, Körperpflege, die Haut und den Bewegungsapparat.

Beinwell hat beruhigende, reiz lindernde und entzündungshemmende Wirkung für die Haut.. Besonders erfolgreich ist Beinwell bei Gelenkschwellungen.
Beinwell ist fettlöslich und Öl bietet sich zur Verwendung an ( Vaseline ist nicht geeignet ). So werden duftende Cremes und Cremes zur Behandlung spröder und rissiger Haut erstellt um Hautreizungen zu lindern.

Bei innerlicher Anwendung muss der Arzt konsultiert werden, da bei falscher Anwendung Leberschäden entstehen können.
Inhalt: Alkaloide, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Stärke, äthärische Öle und Alantonin. Sie wirken auf die Haut entzündungshemmend und beruhigend.
Salben aus Beinwellblättern werde bei Wund- Bluterguss- Narben- Akne- Abszess- Furunkel und Krampfadernbehandlung angewendet. Weiterhin wird Muskel- und- Gelenkschmerz gelindert. Die Wundheilung und Hautneubildung wird von Allantoin angeregt.
Salbe: Zur Erstellung von Salben nimmt man hochwertiges Pflanzenöl.
150 Gramm Creme oder Salbe: 70 ml Kräuteraufguss, 70 ml Pflanzenöl, 40 ml Kakaobutter
Kaltes Wasser zum Kochen bringen, eine Schüssel auf den Topf geben und die Zutaten einfüllen und rühren. Ist die Mischung erfolgt, die Schüssel vom Topf nehmen und die Salbe abkühlen lassen. Die Salbe ist 1 Monat verwendbar.
Aufguss ( stark ): 4 Teel. Frische oder 2 Teel. Getrocknete Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Anwendung zur Haarspülung, Hautcremes oder Lotion und zur Wundbehandlung.
Inhalation / Gesichtsdampfbäder : In 1,5 l kochendes Wasser Kräuter streuen, ein Handtuch über den Kopf legen und mindestens 10 Minuten tief einatmen.
Kompressen: Kompressen oder ähnliches wird im starken Aufguss befeuchtet und auf die behandlungsbedürftige Stelle gelegt. Heiße Kompressen bei Entzündungen anwenden und kalte Kompressen bei Verspannung und Muskelschmerz.
Reinigungsmilch: ca. 250 ml kochendes Wasser, 10 Teel. Zerkleinerte Löwenzahnblätter, 2 Beinwellblätter, 2 Std. ziehen lassen, abgießen und mit ca. 200 ml Milch verrühren. Das Ganze in ein Deckelgefäß füllen, Anwendung b. Bed., vor Gebrauch schütteln.

Fenchel (Foeniculum vulgare)

wild wachsender FenchelFenchel stammt aus Südeuropa, wird heute aber in vielen Gärten angebaut. Der Fenchel ist eine zweijährige oder auch mehrjährige Pflanze, fällt unter die Doldenblütler. Aus den fingerdicken Wurzeln treibt ein nach oben geästeter Stängel, der bläulich und gestreift sein kann.

Der Fenchel kann bis zu 2 Metern groß werden. Im Juli beginnt die Blüte und der Samen ist im September reif. Die Früchte, die Wurzel und die Knolle sind verwendbar.

Inhaltsstoffe: Äthärische Öle, Kieselsäure, Bor, Cumarin, Kampfer, Kaffeesäure, Vitamin C, Mineralsalze, Linolsäure, Zucker

Wirkung: antibakteriell, harntreibend, entschleimend, krampflösend, appetitanregend, hemmt Lidrandentzündungen, wirkt gegen Bindehautentzündung, gegen Blähungen u. Verdauungsstörungen, lindert Koliken bei Säuglingen, lindert Bronchitis, Husten, Asthma, Keuchhusten, Erkältung, Halsentzündung , Magenschmerz, Kopfschmerz und Migräne,fördert die Milchbildung, hilft bei Epilepsie, lindert Schlaflosigkeit und klimakterische Beschwerden, ist menstruationsfördernd und lindert Entzündung und Juckreiz bei Insektenstichen.

Samen und Wurzel des Fenchels werden im Tee gegen Erkältungen, Husten und Blähungen verwendet. Bei Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden wirkt der Tee krampflösend.

„ Fenchelsamen soll man, lt. Äbtissin Hildegard von Bingen, nach den Mahlzeiten zerkauen, damit die Magensäure neutralisiert wird, die Fettverdauung zu erleichtern und den Atem zu erfrischen.“

Weiterhin wirkt Fenchel bei stillenden Müttern milchbildend, lindert Koliken bei Säuglingen und wird als antiseptische Mundspülung eingesetzt. Fenchel wirkt auch gegen Bronchialkartharrh, gegen Asthma und gegen Bindehautentzündungen. Gegen müde und welke Haut sind Fencheldampfbäder zu empfehlen.

Warnung: Während der Schwangerschaft soll Fenchel nicht als Medikament genommen werden, jedoch als Gewürz ist es unbedenklich.

Einreibungen bei Blähungen:

Meist werden diese Einreibungen bei Säuglingen angewandt. Das ätherische Fenchelöl wird mit fettem Öl gemischt oder auch verdünnt und auf dem Bauch einmassiert ( im Uhrzeigersinn ). Ergänzend ist das Trinken warmen Fencheltees.

Blähungstee:

Anisfrüchte, Fenchelfrüchte und Kamille. 1 Eßl. Teemischung pro Tasse aufbrühen , 10 Min. ziehen lassen, Tee filtern und dann trinken.

Hustentee:

Ätherisches Fenchelöl und verdünnter Honig eignet sich bei Kindern!

Wurmfarn (Dryopteris filix- mas)

Der Wurmfarn heißt auch Farnkraut, Schawel, Wanzenkraut, Flöhkraut usw.
Es gibt ca. 150 Arten von Farnen, die in Asien, Amerika und Europa an feuchten und schattigen Orten gedeihen.
Die Farne werden bis zu einem Meter hoch und der fingerdicke Wurzelstock enthält Stärke (Rhizon).

Auf der Blattunterseite befinden sich Sporenhaufen, Sori genannt. Juli – September erfolgt die Reife der Sporen.
In der Antike wurde Wurzelfarm gegen Bandwürmer eingenommen, wobei es, aufgrund der schwierigen Dosierbarkeit, oft zu Vergiftungen kam. Heute wird Wurmfarn in der Medizin gar nicht oder kaum angewendet, es sei denn, die modernen Bandwurmmedikamente schlagen nicht an. Von qualifizierten Ärzten und Heilpraktikern wird es in den seltenen Fällen dann verwandt.
Zu Fußwechselbädern wird das Wurzelextrakt auch noch angewendet, denn das Farnkraut hat lindernde Wirkung bei schmerzenden Krampfadern, Wadenschmerz und bei kalten Füßen.
Einreibungen können bei rheumatischen – u.- Gichtbeschwerden lindernd wirken.
Inhaltstoffe:Harzöl, ätherische Öle, Alkane.

Dill (Anethum graveolens)

Im ersten Jahrhundert nach Christus soll Dill nach Europa gelangt sein. Es stammt aus dem Mittelmeerraum.
Hildegard von Bingen empfahl Dill „ zur Unterdrückung sinnlicher Triebe „ ! Laut Überlieferung ist Dill der Samen des Merkur und verhindert bösen Zauber. In England galt Dill als Schutz vor Verhexung. Dill über die Tür gehängt soll vor bösen Menschen schützen.
Als Badezusatz soll Dill unwiderstehlich machen . Im Mittelalter verwendete man Dill als Liebeszauberkraut.
Dill trägt auch den Namen Kümmerlingskraut, Gurkenkraut, Dillfenchel und ist ein Doldenblütler, Dill ist einjährig und hat nadelförmige Blätter und wird ca. 1 m hoch.
In der Pflanzenkunde wird Dill angewandt, da die äthärischen Öle krampflösend, nervenberuhigend und appetitanregend wirken. Weiterhin stärkt Dill das Immunsystem und ist ein beliebtes Küchenkraut. Der Dillsamen und auch die Nadeln (Blätter) können in der Küche verwendet werden. Bei vielen Suppen, Eintöpfen und auch bei ist das Kraut beliebt.

Mäusedorn (Ruscus aculeatus)

Mäusedorn stammt aus dem Mittelmeerraum und wächst bevorzugt im Gebüsch und auf felsigen Böden. M. ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 80 cm Höhe erreichen kann. Die Blätter haben eine stehende Spitze.
Der Name ist zurückzuführen auf die frühere Verwendung, denn er wurde zur Bekämpfung von Mäusen und Ratten genutzt. Die stacheligen Zweige wurden an Schinken, Wurst usw. aufgehängt und wenn diese Nager in die Speisekammer gelangten und zu dem Fleisch gelangen wollten, blieben sie an den Stacheln hängen und der Mund und Magen wurde verletzt. Die frischen Triebe des Mäusedorns kann man auch als Spargelersatz kochen.
Heute nutzt die Naturheilkunde die Wurzel der Pflanze und wird in Cremes und Kapseln verarbeitet. Eine Heilwirkung zeigt Mäusedorn bei vielen Venenleiden. Die Wirkstoffe sind entzündungshemmend und stärken das venöse Stützgewebe.
Die Beeren des Mäusedorns wurden früher als Abführmittel genommen. Die Cremes aus den Wurzeln der Pflanze werden gegen Krampfadern, Besenreiser, Hämorrhoiden verwendet.
Tee: 1 Teel. Wurzeln + ca. 200 ml kaltes Wasser aufkochen, ca. 10 Min. ziehen lassen. Dieser Tee soll über einen längeren Zeitraum getrunken werden und er dient der Venenstärkung.
Anbau: Die Pflanze ist anspruchslos und kann aus Samen gezogen werden. Den Samen im Frühjahr, wenn noch Kälteperioden ausstehen in Töpfen aussäen ( Keimzeit kann bis zu einem Jahr dauern ). Die Pflanzen werden im Frühsommer ins Freie gestellt.
Sparker „ ist eine besondere Art des Mäusedornsamens, da er beide Geschlechter auf der Pflanze hat.

Artischocke (Cynara)

Die Artischocke stammt aus dem Mittelmeerraum (Türkei, Persien, Spanien, Kanarische Inseln).
Im ersten Jahrhundert nach Chr. Begann man mit der Kultivierung der Artischocke. Im fünfzehnten Jahrhundert nach Chr. Wurde sie aus Sizilien nach Großbritannien und Frankreich exportiert. In den Gärten des französischen Adels war die Antischocke ein Zeichen von Reichtum.
Die Artischocke ist ein Korbblütler und wird bis zu 2 Meter hoch.Der starke Stengel hat hat stachelige Blätter und an der Spitze wachsen stachelige Knospenköpfchen heran, die vor der Blütezeit geerntet werden .

Blau – Violett blüht die Artischocke und ist eine Heilpflanze und auch eine Delikatesse.
Nahrungsmittel: Die Blütenböden und der untere fleischige Teil ist essbar, die Härchen, die unter den Blättern liegen sind nicht essbar.Artischocken sind feinherb, zartbitter und werden bis zu 30 Minuten in Salzwasser mit Zitronensaft gekocht.die blätter werden abgezupft und der untere Teil mit den Zähnen abgezogen.Artischockenböden können auch eingelegt werden.
Heilpflanze: Die Artischocke wirkt verdauungsfördernd, appetitanregend und cholesterinsenkend. Der in der Artischocke enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Bei einer fettreduzierten Ernährung Kann ein Artischockenblätterextrakt die Senkung der Blutfette bewirken. Aus den Blättern können Säfte, Tinkturen, Tees und Trockenextrakte erstellt werden. Aus den Flavonoiden und Chinasäurederivaten entsteht die medizinische und diätische Wirkung.
Tee: Bei Verdauungsproblemen 1en Teelöffel Artischockenblätter mit 200 ml heißem Tee übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Vor jeder Mahlzeit 1e Tasse trinken.
Vorsicht: Sind Gallensteine bekannt, sprechen sie vor der Anwendung von Artischockenblätternextrakt mit dem Arzt. Auch bei Allergien gegen Korbblütler dürfen Artischocken nicht angewendet werden.

Brunnenkresse (Nasturtium officinale)

Brunnenkresse ist eine krautige immergrüne Sumpf und auch Wasserpflanze. Sie wächst an fließenden und nährstoffreichen Gewässern und blüht ab Ende Mai. Die Blätter habeb einen scharfen bis bitteren Geschmack, bedingt durch die Bitterstoffe und Senföle, die sie enthält.
An den gleichen Orten wächst auch das bittere Schaumkraut. Äußerlich sind sie verwechselbar, aber das ist nicht kritisch, da das Schaumkraut nicht giftig ist und ähnliche Eigenschaften wie die Brunnenkresse hat. Die Brunnenkresse ist als Gewürz bekannt und wird bei Salaten und Suppen verwendet, kann aber auch als Rohkost gereicht werden. Die Brunnenkresse ist vitaminreich.
Sie wirkt appetitanregend, wehentreibend, harntreibend und auch als .
Sie wird bei Diabetes, Rheuma und Schilddrüsenerkrankungen gebraucht. Bei äußerer Anwendung dient sie als Haartonikum oder zur Hautreinigung.
Im 17ten Jahrhundert wurde sie gegen Skorbut genommen.
Inhaltstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Zucker, ätherische öle. Vitamin A B C E, Eisen, Calcium, Jod, Phosphor

Brennnessel (Urtica dioica)

Die Brennessel wird auch Feuerkraut oder Eselskraut genannt. Die Brennnessel wächst in ganz Europa, blüht von Juli bis August und wird Mai bis Ende Juli gesammelt.
Die Hl. Hildegard von Bingen empfahl Brennnessel zur Magenreinigung. Paracelsus empfahl Ziegenmolke und Brennnesselsaft zur Heilung von Hepatitis. Der Gelehrte Fuchs empfahl Brennnesselsaft gegen Haarausfall und Gliederschmerz.
Die Brennnessel kann lindernd eingesetzt werden. Sie Wirkt auf den Magen- Darmtrakt und die Bauchspeicheldrüse. Auch hat die Brennnessel blutzuckersenkende Wirkung, fördert Harnausscheidung und Blutbildung. Infolge dessen ist sie ein Mittel gegen Rheuma und Ödeme. Brennnesselsaft ist auch in einigen Haarwassern enthalten und verrigert den Haarausfall.

Wirkstoffe: Ameisensäure, Calcium, Chlorophyll, Eisen, Gallussäure, Gerbsäure, Histamin, Kalium, Kieselsäure, Magnesium, Natrium, Phosphor, Stärkemehl, Vitamin A, Sekretin
Wirkung: Milchtreibend, antirheumatisch, blutdrucksenkend, entzündungshemmend, harntreibend, stoffwechselsteigernd, stuhlgangsfördernd, gefäßerweiternd, durchblutungsfördernd

Borretsch (Borrago officinalis)

Borretsch stammt aus dem Mittelmeerraum und kommt bei uns nur vereinzelt vor. Borretsch wird auch Gurkenkraut genannt, da die Blätter einen gurkenartigen Geschmack haben.

Der Fruchtknoten ist oberständig, die Staubblätter ragen aus der Blüte und bilden dort einen Streukegel. Langrüsselige Insekten können den Nektar aus den Kegeln erreichen. Es bilden sich kleine dunkelbraune Nussfrüchte, woran sich Eiweißkörper befinden, die den Ameisen als Nahrung dienen und somit wird der Samen bei den Transporten verbreitet.
Heilende Wirkung: Borretsch wird als Arzneipflanze genutzt und das frische und getrocknete Kraut findet Verwendung. Es befinden sich Flavonoide, Schleimstoffe, Pyrrolizinalkaloide und Gerbstoffe in dem Kraut. Die Pyrrolizide sind leberschädigend, krebserregend und genschädigend bei Dauerkonsum.

Gelegendlicher Verzehr ist nicht schädigend, wirkt aber entzündungshemmend, schweißtreibend, harntreibend, entwässernd, stimmunggsaufhellend und als Hustenmedikament. Schlecht durchblutete Haut wird mit Gesichtskompressen des Absud behandelt.
Absud: 2 Eßl. Borretsch mit ca 200 ml kochendem Wasser übergie0en, 10 Min. ziehen lassen und dann abseihen. Während der 10 Min. Wartzeit können sie ein Gesichtsdampfbad nehmen.
Borretschöl enthält 20 % Gamma – Linolsäure. Aus diesem Grunde wird es als Nahrungsmittelergänzung eingesetzt.