28 Apr
Gesundheitscheck
Die Zahl ernährungsbedingter Krankheiten in den industrialisierten Staaten steigt trotz der Fortschritte auf dem Gebiet der modernen Medizin explosionsartig an. Mehr als 60 Prozent aller Erkrankungen hierzulande lassen sich darauf direkt oder indirekt zurückführen. Letztendlich ist der Grund dafür immer ein Mangel an einem oder mehreren lebenswichtigen Vitalstoffen, die der menschliche Körper zum größten Teil nicht selbst produzieren kann und die daher über die Nahrung zugeführt werden müssen.
Die tägliche Ernährung sollte also möglichst abwechslungsreich und ausgewogen sein, und vor allem viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthalten. Dies ist im Alltag aber nicht ganz so leicht umzusetzen.
Vitalstoffreiche Ernährung
Die Ursachen für bestimmte Mängel an essentiellen Mikronährstoffen sind mannigfaltig. Falsche Ernährungsgewohnheiten, aber auch die sinkende Qualität unserer Lebensmittel spielen eine Rolle. Importiertes „Fluggemüse“ und Obst aus Übersee enthalten oft nur noch einen Bruchteil an Vitalstoffen.
Die Ernte unreifer Früchte, bei dem der natürliche Vitalstoffaufbau noch nicht abgeschlossen ist sowie die langen Transportwege quer durch Europa bedeuten zusätzliche Nährstoffverluste.
Dies hat zur Folge, dass unsere tägliche Aufnahme an lebenswichtigen Vitalstoffen – selbst bei einer anscheinend ausgewogenen Ernährung – um bis zu 80 Prozent gesunken ist. Damit besteht die Gefahr, dass der Bedarf an lebenswichtigen Vitalstoffen immer weniger abgedeckt ist. Diäten, starke Belastungen, schädliche Umwelteinflüsse, Rauchen, Alkoholkonsum, Infekte und Allergien – um nur einige Einflussgrößen zu nennen – sorgen zusätzlich für einen erhöhten Bedarf.
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