Hirtentäschchen (Capsella bursa pastoris)

Andere Bezeichnungen für Hirtentäschchen: Bauernsenf, Blutkraut, Blutwurz, gemeines Hirtentäschelkraut, Hungerkraut usw.

Das Hirtentäschchen wächst auf jeder Wiese und gilt als Unkraut. Es kann von Mai bis Juli geerntet werden, indem es über der Erde abgeschnitten und an frischer Luft im Schatten getrocknet wird.

Schon mehrere Jahrhunderte ist die blutstillende Wirkung des Hirtentäschchens bekannt. Nicht nur blutstillend, sondern auch gefäßverengend wirken die Inhaltstoffe des Krautes.

Inhalt: Bursin, Cholin, Histamin, Tyramin, Flavonoide, Saponine, Borsäure, Calcium, Kalium, Natriumsalz, Phosphor, Rutin, Wasser, Senföl, Weinsäure, Zucker, Vitamin B1 u. B2

Die blutstillende Wirkung dieses Heilkrautes wird bei starken Regelblutungen benutzt. Außerdem wirken die Inhaltsstoffe harntreibend und regen den Kreislauf an.

Die getrockneten Blätter zu einem Absud verarbeitet lindern Ohrentzündungen, indem sie als Ohrspülungen oder Kompressen eingesetzt werden.

Vorsicht: ist die Pflanze mit einem weißlichen Pilz behaftet, ist sie nicht verwendbar!

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