28.
Aug
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Das Immunsystem stärkt den Körper gegen Angriffe von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, Mikrorganismen. Täglich greifen diese Erreger uns an, machen uns aber nicht krank, solange das Immunsystem funktionstüchtig ist. Treten Beschwerden auf, so ist das ein Zeichen von Überforderung des Immunsystems.
Antikörperbildende und abwehrstärkende Kräuter, keimtötende Kräuter, beruhigende Kräuter, entzündungshemmende Kräuter und harntreibende Kräuter unterstützen das Immunsystem.
Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf krankmachende Keime. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur will der Körper bzw. das Immunsystem diese Keime abtöten. Mit Heilkräutern können wir das Immunsystem unterstützen. Der bekannte Tee 1/3 Holunder, 1/3 Pfefferminze, 1/3 Schafgarbe hat sich bewährt. Ist die Körpertemperatur stark erhöht, sind kühle Kamilleumschläge zu empfehlen.
Bei chronischer Immunschwäche soll natürlich ein Arzt oder Heilpraktiker konsultiert werden. Durch die Anwendung der Heilkräuter kann die ärztliche Behandlung unterstützt werden: z.B. beruhigende Aufgüsse mit Majoran oder Zitronenmelisse, Hafertinktur gegen Stress, blutreinigende und entgiftende Aufgüsse mit Ringelblume und Brennessel. Weitehin kann da Immunsystem noch mit Knoblauch gestärkt werden.
25.
Mai
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Im ersten Jahrhundert nach Christus soll Dill nach Europa gelangt sein. Es stammt aus dem Mittelmeerraum.
Hildegard von Bingen empfahl Dill „ zur Unterdrückung sinnlicher Triebe „ ! Laut Überlieferung ist Dill der Samen des Merkur und verhindert bösen Zauber. In England galt Dill als Schutz vor Verhexung. Dill über die Tür gehängt soll vor bösen Menschen schützen.
Als Badezusatz soll Dill unwiderstehlich machen . Im Mittelalter verwendete man Dill als Liebeszauberkraut.
Dill trägt auch den Namen Kümmerlingskraut, Gurkenkraut, Dillfenchel und ist ein Doldenblütler, Dill ist einjährig und hat nadelförmige Blätter und wird ca. 1 m hoch.
In der Pflanzenkunde wird Dill angewandt, da die äthärischen Öle krampflösend, nervenberuhigend und appetitanregend wirken. Weiterhin stärkt Dill das Immunsystem und ist ein beliebtes Küchenkraut. Der Dillsamen und auch die Nadeln (Blätter) können in der Küche verwendet werden. Bei vielen Suppen, Eintöpfen und auch bei ist das Kraut beliebt.
25.
Apr
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Das Heilkraut Andorn ist in Vergessenheit geraten, obwohl es auf die meisten Organe eine heilsame Wirkung hat. Die Wirkung erstreckt sich auf Entzündungen im Atmungstrakt, auf Entzündungen von Leber und Gallenblase , sowie Magen und Darm. Der Andorn stärkt Abwehrkräfte und stabilisiert das Immunsystem und stärkt den Kreislauf.
Eine Teekur kann bei schlecht heilenden Wunden und auch bei Hämorrhoiden heilend wirken. Werden Sitzbäder zusätzlich getätigt, verstärken sie die heilende Wirkung.
Teeaufguß ( 1Liter, 10 Gramm) hat bei Rückenschmerzen eine schmerzlindernde Wirkung. Der Absud der Pflanze kann bei Bädern und Waschungen des Rückens gebraucht werden und auch Absudkompressen können die Schmerzen lindern.
Andorn - Tinktur : Man übergießt den Andorn mit Doppelkorn oder Weingeist. Die Pflanzenteile müssen bedeckt sein und man lässt diese Mischung 2 – 6 Wochen in einem verschlossenen Glas ziehen. Danach werden sie abgeseiht und in ein dunkles Gefäß gefüllt.
Anwendung: bis zu 3x tägl. 10 – 50 Tropfen. Ist die Tinktur zu konzentriert, so wird sie mit Wasser verdünnt.
Der Andorn hat seinen Ursprung im Mittelmeerraum und kam durch den Anbau in Klostergärten nach Mitteleuropa. Er ist gut im Garten anzubauen, da er anspruchslos ist.