25. Apr
Arnika (Arnika montana)
Die stark riechende gelbe Arnika Pflanze wächst in Gebirgsregionen, wo sie sich trotz kargem Nahrungsangebotes behauptet. Sie zählt zu den Korbblütengewächsen. Sie trägt auch zahlreiche andere Namen wie z.B. Johannesblume, Gemsblume, Engelsblume, Mönchskappe.
In den letzten Jahren ist das Vorkommen von Arnika zurückgegangen und sie ist inzwischen geschützt. Die für med. Zwecke angewandte Arnika stammt aus Italien, Schweiz, Spanien oder die Wiesenarnika aus Nordamerika.
Aus Arnikablüten wird eine Tinktur hergestellt, die in der Naturheilmedizin eine große Rolle spielt. Bei Thrombosen, Blutergüssen, Prellungen, Verstauchungen, bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Wundspülungen und bei Hauterkrankungen wird Arnika eingesetzt.
In der Homöopathie wird sie als krampflösend und kreislaufanregend eingesetzt.
Wirkstoffe: Ätherisches Öl, wirkt desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilungsfördernd. Flavonoide und Procyanide wirken auf Herz und Kreislauf. Cholin ist blutdrucksenkend. Der Bitterstoff Arnicin wirkt auf Haut, Schleimhaut und das Herz. Arnika Tinktur besteht aus getrockneten Arnikablüten mit 70 % igem Alkohol im Verhältnis 1: 10. Nach 14 Tagen die Flüssigkeit abpressen und nochmals 10 Tage ziehen lassen.
Augentrost (Euphrasia officinalis )
Augentrost wurde schon von unseren Vorfahren angewendet. Es wird bei Augenleiden, Verdauungserkrankungen, Heuschnupfen, Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Lidrandentzündungen, Schnupfen, Husten, Grippe, Völlegefühl, belegte Zunge, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit genommen. Augentrost zählt zu den Baumwurzelgewächsen und trägt auch den Namen „ Augendank, Lichtkraut „
Das Heilkraut Andorn ist in Vergessenheit geraten, obwohl es auf die meisten Organe eine heilsame Wirkung hat. Die Wirkung erstreckt sich auf Entzündungen im Atmungstrakt, auf Entzündungen von Leber und Gallenblase , sowie Magen und Darm. Der Andorn stärkt Abwehrkräfte und stabilisiert das Immunsystem und stärkt den Kreislauf.