Gelber Enzian (Gentiana lutea)

Gelber EnzianGelber Enzian wird auch Bergzwiebel, Bitterwurzel, Sauwurz, Halunkenwurz genannt.

Enzian ist eine Gebirgspflanze, wächst in den Alpen, im Schwarzwald und in den Vogesen.

Enzian wurde schon in früheren Zeiten häufig als Heilpflanze genutzt und aufgrund dessen ist der Enzian seltener geworden und steht unter Naturschutz.
Enzian kann bis zu 60 Jahren alt werden, blüht auch erst nach 10 Jahren und die Wurzel kann einen Meter Länge Erreichen. Die Wurzel ist außen braun und innen gelb, aus der Wurzel wachsen die Blätter und Blütezeit ist von Juni bis August . Die Schoten, die sich aus den blüten entwickeln enthalten den Samen.
Die Wurzeln, die die Bitterstoffe enthalten, regen Leber - Galle - u.- Darmtrakt an und begünstigen die Rekonvalessenz, da sie appetitanregend und antigenbildend wirken.
Vorsicht! Bei Überproduktion von Magensäure, bei zu hohem Blutdruck und während der Schwangerschaft soll kein Enzian genommen werden.
Inhalt: Inulin, Bitterstoff, Gerbsäure, Zink, Gentianose, Schleim
Wirkung: antibakteriell, fiebersenkend und stärkend, appetifördernd, verdauungsfördernd, gegen Magenbeschwerden, Sodbrennen, Rheuma, kalte Extremitäten, Schwindel, vorbeugend gegen Erkältungen und fördert die Menstruation.
Der blaue Enzian ist verwandt mit dem gelben Enzian, hat ähnliche Wirkstoffe, aber weniger an der Menge und aufgrund dessen weniger heilsam.

Alant (Inula helenium )

Diese Heilpflanze ist recht unbekannt und deren Wurzel findet als Heilmittel Verwendung. Sie findet bei Stoffwechselvorgängen ihre Anwendung.

Sie wirkt heilsam bei Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Völlegefühl und Leberstauungen. Alant wirkt stuhlfördernd und regt die Wasserauscheidung an, was bei allen entzündlichen Vorgängen im Körper heilsam wirkt. Für den Respirationstrakt wirkt sie krampflösend und ist auch bei Bronchialkartharr heilsam.
Alant wird angeboten in Tinkturen- Tee- u. – Sirupform.